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Übersicht

Sinn und Zweck:

Die primäre Aufgabe des Unterziehers stellt der Kälteschutz dar. Je nach Wassertemperatur kommen unterschiedlich warme Unterzieher zum Einsatz.

Varianten:

Die Varianten unterscheiden sich primär nur durch ihre Isolationseigenschaften. So werden oft Zahlen wie 100, 200, 400 hinter dem Unterziehernamen verwendet. Diese Zahlen geben Aufschluss über die Materialstärke der Isolationsschichten. 100 z.B. bedeutet, dass 100g Isolationsmaterial pro m² verwendet werden, solche Werte repräsentieren eher schlechte Isolationswerte dar. Ein solcher Unterzieher würde eher in warmen Gewässern eingesetzt werden.

Für die heimischen Gewässer kommen im Prinzip Unterzieher in Frage die min. über 400g/m² verfügen . Deutsche Tauchreviere kühlen in der Regel ab 12m Wassertiefe stark ab, in größeren Tiefen ist sowoeso immer mit 4°C Wassertemperatur zu rechnen.

Mindestvoraussetzung:

Ein schwieriges Thema. Wesentliche Mindestvoraussetzung ist hier die Passform. Der Unterzieher darf den Taucher in seiner Bewegungsfreiheit nicht einschränken. In der Praxis ist das leider schwerer umzusetzen. Letztlich wirb nahezu jeder Hersteller mit "Bewegungsfreiheit" und molliger "Wärme". Aus heutiger Sicht kommen als DIR-taugliche Unterzieher nur Jumpsuits und SANTI Unterzieher in Frage. Letztere sind in der Regel maßgeschneidert, was einen perfekten Sitz garantiert. Ferner verfügen die Unterzieher über einen sehr ausgeklügelten Schnitt, dieser unterstütz die Wasserlage im erheblichen Maß.

Als weitere wichtige Eigenschaft ist die Isolationsfähigkeit im nassen Zustand zu berücksichtigen. Insbesondere bei Dekompressionstauchgängen muss in Erwägung gezogen werden, dass der Anzug durch widrige Umstände voll Wasser laufen kann. Auch in einem solchen unangenehmen Fall muss der Unterzieher weiter wärmen. Unterzieher die nur aus Fleece bestehen erfüllen diese Eigenschaften nicht.

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DIR-M. COM - advanced technical diving -
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DIR Anwendung:

Auch hier ist nur die Bewegungsfreiheit zu nennen. Hilfreich sind noch ein paar Taschen im Anzug und ggf. Hosenträger, die den Tragekomfort erhöhen.

Technische Eckdaten:

Keine

Pflege / Wartung:

Die Unterzieher müssen früher oder später gewaschen werden. Die Unterzieher sollten von Hand oder über das Handwaschprogramm der Waschmaschine gereinigt werden. Auf keinen Fall schleudern. Es hat sich bewährt, den tropfnassen Anzug einfach auf den Wäscheständer zu legen (nicht hängen!)

Hersteller:

DUI, SANTI, Dive2Gether, Weezle

Negativ Beispiele:

Keine

Kommentare

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Anmerkung:

Bereits erfolgte Kommentare:

sth@honigbau.de, 05.12.2011 - 15:59 Uhr
Hallo Zusammen, ich habe gerade von einem XM 450 auf den neuen Halo3D gewechselt und
muss nun sagen, daß sich mein Tauchkomfort um bestimmt 30% gesteigert hat, bei
absolut gleicher Wärme 2,5 h bei 8°C inner Grube trägt dieser wesentlich
geringer auf. Sollte von jedem mal näher ins Auge gefasst
werden. G Mörtel

wilke, 27.11.2011 - 11:56 Uhr
Hallo Georg, ich kenne den Unterzieher nicht und kann dazu keine Empfehlung abgeben. Ich
persönlich vertraue aber nur den Herstellern, die sich im Tauchsport sehr gut
auskennen. Oftmals meint man etwas besseres entdeckt zu haben und stellt dann nach kurzer
Zeit fest, dass es doch nicht so ideal war. Vor diesem Hintergrund möchte ich Dir
empfehlen kein Bare zu kaufen. Investier Dein Geld in Santi -hier bekommst du das, was Du
erwartest, nämlich das Beste, ohne Kompromisse. LG Wilke

Georg, 26.11.2011 - 11:21 Uhr
Mich würde einmal Deine Meinung zu den Bare-Unterziehern interessieren, soweit Du
damit Erfahrung hast, insbesondere aber zu deren \"alter\",
\"klassischer\" Produktlinie (also weniger die neuen Base Layers als die
bisherigen Unterzieher). Wenn auch keine Maßfertigung, so gibt es ja zu jeder
Hauptgröße jeweils zwei Nebengrößen. Wie sieht es mit der
Isolationsfähigkeit in Bezug auf das Auftragen denn so bei den Unterziehern
aus? Noch eine Anmerkung: vielleicht möchtest Du noch was zur Unterwäsche
sagen? Ich tauche beispielsweise nun mit Icebreaker Merinowolle-Unterwäsche unter dem
Unterzieher.